Bürgerstiftung: Ute Jürges und Matthias Bauer ziehen sich zurück

Die Bürgerstiftung verabschiedete in ihrer Stifterversammlung zwei langjährige Vorstandsmitglieder: Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Ute Jürges und Vorstandsmitglied Matthias Bauer waren als Stiftungsgründer von Anfang an in der Stiftung aktiv und zogen sich nach 16 Jahren aus der aktiven Vorstandsarbeit zurück. 

Jürges erinnerte sich, dass der damalige Bürgermeister Ralf Wolter sie angesprochen habe, ob sie als ehemalige Rektorin der Burg-Schule nicht ihre guten Kontakte zu Eltern und ehemaligen Schülerinnen und Schülern einbringen wolle. So lag es nahe, dass sie die Ausschreibung des jährlichen Jugendpreises übernahm. Eine schöne, aber auch aufwändige Aufgabe, wie sie zum Abschied einräumte, denn das Preisgeld von bis zu 1500 Euro sollte eigentlich viele Kinder und Jugendliche motivieren, sich mit ihren Projekten zu bewerben. „Aber meistens musste ich sie zum Jagen tragen“, scherzte die 76-Jährige, wie sie über Schulen und Vereine künftige Preisträger ausfindig machte. Sie erinnerte sich aber auch gern an so ausgefallene Jugendprojekte wie die „fahrenden Bierkästen und die handzahmen Hühner“. Etwas ganz Besonderes sei auch das Filmprojekt „Mein Kriegsende“ der Emmaus-Jugend mit Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges gewesen.

Beim Abschied formulierte sie den Wunsch, dass sich bald ein Nachfolger für den Jugendpreis finden möge, denn soweit sie das beurteilen könne, sei der Jugendpreis ein Alleinstellungsmerkmal der Eppsteiner Bürgerstiftung: „Eine solche Jugendförderung habe ich noch bei keiner anderen Bürgerstiftung gesehen“, sagte sie.

Auch zur Seniorenresidenz hielt sie bis jetzt die Verbindung, erfüllte Wünsche für einen Garten der Sinne, der über mehrere Jahre hinweg gestaltet wurde, oder Terrassenbar und Grillstation. Der Kontakt sei seit Ausbruch der Corona-Pandemie deutlich erschwert worden, bedauert sie. „Wir haben keinen Kontakt zum Heimbeirat“, sagte Jürges. Meist machten diese fünf Vertreter der Bewohner in der Vergangenheit Vorschläge für nachhaltige Projekte. „Wir setzen die 300 Euro, die wir jedes Jahr spenden, gern für Dinge ein, die einen bleibenden Wert für die Menschen dort haben“, betont sie. Zuletzt erhielt sie immerhin die Bitte, ob die Bürgerstiftung Schokoladenpräsente für Weihnachten besorgen könnte. Und dann traf am Dienstag nach der Sitzung doch noch ein Vorschlag für ein neues Projekt ein: Die Seniorenresidenz wünscht sich eine mobile Kegelbahn.

Auch für die Treuhandstiftung der Familie Löns war Jürges zuständig und knüpfte Kontakte zu den Schulen, gab Zuschüsse für Autorenlesungen, Bewegungsförderung und ganz individuell auch für Unterrichtsgebühren an der Musikschule.

Matthias Bauer, ebenfalls Gründungsstifter, schied gleichzeitig aus dem Vorstand aus. Er sei ein großer Sponsor und Zustifter, lobte der Beiratsvorsitzende Christian Weiser, und erinnerte daran, dass Bauer viele Jahre lang das jährliche Adventskonzert organisierte, das durch hervorragende Musiker und anspruchsvolle Programme herausragte. Er sei ein eher zurückhaltender Mensch, aber ein „treuer Fels in der Brandung“, sagte Weiser und bedauerte, dass Bauer beim Stifterabend im Urlaub weilte.

Beide Vorstandsmitglieder wurden mit Applaus verabschiedet. (Quelle: Eppsteiner-Teitung/bpa)


Dieser Artikel wurde in der Eppsteiner Zeitung vom 13.10.2021 veröffentlicht.


 

Einladung zur Stifterversammlung 2021


Gemeinsam. Vielfältig. Unabhängig.

Eppstein, im September 2021

 

 

Sehr geehrte Stifterinnen und Stifter,

liebe Freundinnen und Freunde der Bürgerstiftung Eppstein,

 

Vorstand und Beirat der Bürgerstiftung Eppstein laden Sie herzlich ein zur

 

Stifterversammlung 2021
der Bürgerstiftung Eppstein
mit Weinprobe
am Samstag, den 9. Oktober 2021, um 18.00 Uhr
im Bürgersaal Eppstein, Rathaus II

 

Die Stifterversammlung unterliegt den Pandemie-Vorschriften, d.h. es gelten die 3G-Regeln (Statusnachweis von geimpft, getestet oder genesen), ohne deren Befolgung die Teilnahme nicht möglich ist. 

 

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1.000 Bäume für Eppstein - Mehr als 10.000 Euro Spenden für die Aufforstung


Gemeinsam. Vielfältig. Unabhängig.

Eppstein, im September 2020

Der Aufruf der Bürgerstiftung, die Aufforstung des Eppsteiner Stadtwaldes mit einer finanziellen Spende zu fördern, erzielte große Resonanz:
Bisher (Stand Ende August 2020) überwiesen Eppsteiner Spenderinnen und Spender 10 165,– Euro für das Projekt.
Anschaffung und Pflanzung eines Baum-Setzlings kosten ca. 5 Euro. Mit den bisher eingegangenen Spenden können bereits mehr als 2000 Bäume gesetzt werden! Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender!

Da eine Veranstaltung (um vor Ort Auskunft über die Durchführung des Projekts zu geben und Fragen zu beantworten) aufgrund der Auflagen der Corona-Situation derzeit nicht durchgeführt werden kann, informiert die Bürgerstiftung an dieser Stelle über den Stand des Projekts:
Der im dritten Jahr in Folge viel zu trockene Sommer und die dadurch geförderte Ausbreitung des Borkenkäfers hat die massive Schädigung des Fichtenbestands im Stadtwald Eppstein weiter vergrößert. Die Trockenheit bedroht mittlerweile auch die tieferwurzelnden Laubbäume, von denen viele bereits jetzt ihre Blätter verlieren. Eichen regenerieren sich bei ausreichendem Niederschlag im Herbst/Winter, ausgetrocknete Buchen hingegen, können sich nicht mehr erholen und müssen gefällt werden. In den Bergen um Eppstein ist der dramatische Zustand des Waldes deutlich erkennbar und die Zuständigen (Förster, Stadt, Hessen-Forst) sind aktuell noch nicht in der Lage, zu entscheiden, welche Waldflächen als erste aufgeforstet werden sollen.
Erst nach der vorläufigen Bestandsaufnahme im Herbst wird entschieden, welche Teile des Stadtwaldes bevorzugt neu angelegt und an welchen Stellen konkret die von der Bürgerstiftung finanzierten Setzlinge ausgebracht werden sollen.
Wie berichtet, schreiben Landes- und Bundesforstbehörden differenziert die Baumarten vor, die gepflanzt werden dürfen. Die Aufforstung mit bei uns nicht heimischen Pflanzen ist verboten, da ihr Einfluss auf das bestehende Ökosystem langfristig zu (heute noch nicht abzusehenden) Schäden führen kann.

Die Bürgerstiftung bittet weiter um Spenden unter dem Stichwort „Spende für den Stadtwald“ auf das Konto der Bürgerstiftung bei der
Frankfurter Volksbank
DE19 5019 0000 0022 0022 01

Dr. Christina Cantzler
(Vorsitzende des Vorstands der Bürgerstiftung Eppstein)

 


Den Artikel zur Aktion aus der Eppsteiner Zeitung vom 02.09.2020 finden Sie hier als PDF zum [Download]


 

1000 Bäume für Eppstein - Situationsbericht


Gemeinsam. Vielfältig. Unabhängig.

Eppstein, im Januar 2020

 „1.000 Bäume für den Eppsteiner Stadtwald“
Bericht zum Projektstand am 21.03.2020


Der Apell der Bürgerstiftung an alle Bürgerinnen und Bürger Eppsteins, die Aufforstung des Eppsteiner Stadtwaldes mit einer finanziellen Spende zu fördern, erzielte eine ungeahnt große Resonanz:
Bisher (21.03.2020) überwiesen 149 Spenderinnen und Spender insgesamt 9.660,- Euro.

Diese Summe setzt sich aus Einzelbeträgen von 5 – 500 Euro zusammen, es spendeten Einzelpersonen, Ehepaare, Familien und Firmen gleichermaßen.

Anschaffung und Pflanzung eines Baum-Setzlings kosten ca. 5 Euro und mit den bisher eingegangenen Spenden können jetzt schon fast 2.000 Bäume gesetzt werden.

Die Bürgerstiftung plant(e) eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten, um vor Ort Auskunft über die Durchführung des Projekts zu geben und Fragen zu beantworten – angesichts der aktuellen Corona-Situation musste diese Veranstaltung auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Sobald eine Durchführung wieder möglich ist, wird die Bürgerstiftung den Termin selbstverständlich nachholen.

Der Eppsteiner Förster Peter Lepke hat in der Zwischenzeit Frau Palmert-Adorf von der Eppsteiner Zeitung in einem Treffen vor Ort (im Eppsteiner Stadtwald hinter Nieder-Josbach) die geplanten Aufforstungen beschrieben und erklärt, nach welchen Vorgaben und mit welchen Mitteln die Aufforstung erfolgen wird:

Aufgrund des Borkenkäferbefalls und bedingt durch die vergangenen beiden extrem warmen und trockenen Sommer mussten große Flächen des Stadtwaldes gerodet werden. Die Anpflanzung schnell wachsender Douglasien auf den kahlen Flächen sorgt dafür, dass diese Nadelbäume mittelfristig den für ein Wald-Wachstum unbedingt erforderlichen Schatten entstehen lassen und dann empfindlichere Laubbäume sowohl gepflanzt werden als auch sich von allein aussäen können.

Ziel ist die Aufforstung und Sicherung eines gesunden Mischwaldes.

Die Forstbehörden schreiben differenziert vor, welche Baumarten gepflanzt werden dürfen. Die Aufforstung mit bei uns nicht heimischen Pflanzen ist verboten, da ihr Einfluss auf das bestehende Ökosystem langfristig zu (heute noch nicht abzusehenden) Schäden führen kann.


Dr. Christina Cantzler
(Vorsitzende des Vorstands der Bürgerstiftung Eppstein)

 


Den Aufruf zur Aktion finden Sie hier als PDF zum [Download]


 

1.000 Bäume für den Eppsteiner Stadtwald


Gemeinsam. Vielfältig. Unabhängig.

Eppstein, im Januar 2020

 

 

1.000 Bäume für den Eppsteiner Stadtwald

  

Die Bürgerstiftung und die Stadt Eppstein rufen gemeinsam die Aktion

„1.000 Bäume für den Eppsteiner Stadtwald“ ins Leben:

 

Heiße Sommer mit geringen Niederschlägen und der sich seit Jahren vollziehende Wandel der klimatischen Bedingungen setzen unseren Wäldern immer stärker zu. 

Trockenheit verstärkt die Anfälligkeit (besonders der Fichten) für den Befall mit Borkenkäfern. Sie bohren ihre Gänge im weichen, inneren Teil der Baumrinde und unterbrechen dadurch den Saftfluss im Baum, was kurzfristig zu seinem Absterben führt. 

Der Eppsteiner Stadtwald hat schwer gelitten: Auf Spaziergängen durch die Waldgebiete rund um Eppstein sind die bereits entstandenen Schäden auch für Laien gut erkennbar – auf großen Waldflächen stehen entweder nur noch tote Bäume oder sie wurden bereits gefällt und ihre Stämme liegen in hohen Stapeln am Wegesrand aufgeschichtet. Die deutschen Förster sprechen einstimmig von katastrophalen Zuständen. 

Mit unserer Aktion wollen wir ein Zeichen setzen und dazu beitragen, den Schäden an unserem Wald entgegenzutreten:

Für die Anschaffung und Pflanzung eines Baumes entstehen Kosten in Höhe von knapp 5 Euro.

 

Die Stadt Eppstein wird gemeinsam mit dem Eppsteiner Förster Peter Lepke und Herrn Matthias Bauer (Geschäftsführender Gesellschafter der „MB-Baumdienste“ und Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung) darüber beraten, welche Baumsorten im Stadtwaldgebiet sinnvoll gepflanzt werden sollten.
Neben Douglasien wird versucht, die Flächen mit trockenresistenten Baumarten zu bepflanzen. Neben den einheimischen Laubbaumarten könnte auch ein Anteil ungarischer Eichen gesetzt werden. 

Bitte unterstützen Sie unser Projekt mit einer Spende auf das Konto der Bürgerstiftung: 

Bürgerstiftung Eppstein
IBAN: DE 19 5019 0000 0022 0022 01
Frankfurter Volksbank
Stichwort: „Spende Stadtwald“ 

Vergessen Sie bitte auch nicht, Ihren Namen und Adresse anzugeben, sollten Sie eine Spendenbescheinigung benötigen!

  

Dr. Christina Cantzler

(Vorsitzende der Bürgerstiftung Eppstein)

 


Den Aufruf zur Aktion finden Sie hier als PDF zum [Download]


 

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Kontaktdaten

Bürgerstiftung-Eppstein


Rathaus I - Hauptstraße 99 
65817 Eppstein

E-Mail: anfrage@buergerstiftung-eppstein.de

Spendenkonten

Bürgerstiftung Eppstein
IBAN: DE19 5019 0000 0022 0022 01
BIC: FFVBDEFF
Bank: Frankfurter Volksbank eG 

Eppstein Fonds
IBAN: DE97 5105 0015 0225 0730 55
BIC: NASSDE55
Bank: Nassauische Sparkasse